Wenn man nach Greenpeace fragt, erhält man oft fragende Blicke und das Abstempeln der Greenpeace-Aktivisten als Ökofreaks. Doch was ist Greenpeace eigentlich und warum gibt es so viele Kritiker? "Grüner Frieden", die Übersetzung sagt im Prinzip schon das zentrale Interesse der Organisation: Umweltschutz. Gegründet wurde sie während der 1970er Jahre in Kanada von Atomkraftgegnern. Greenpeace ist eine Aktivistenorganisation, d.h. man konzentriert sich als Anhänger einer solchen auf Aktionen. Sie versuchen an Plätzen vermeintlicher Umweltgefährdung Aufsehen zu erregen und die Medien auf sich aufmerksam zu machen. Diese Aktionen konnten aber auch schon Erfolge hervorbringen, beispielsweise wurde der kommerzielle Walfang verboten und viele Atombombentests wurden abgebrochen. Weltweit sind über 2,7 Millionen Aktivisten unter Greenpeace tätig und auch Deutschland besitzt in Hamburg einen wichtigen Sitz der Umweltschützer. Doch auch hagelt es immer wieder Kritik gegen die Naturschützer. Es wird ihnen vorgeworfen, keinen wahren Nutzen hervorbringen zu können, zudem seien die bisherigen Erfolge nicht überzeugend. Sogar Paul Watson, eines der ersten Mitglieder, hat die Organisation verlassen, weil Greenpeace ein Geschäft sei und dem Menschen ein gutes Gewissen verkaufe. Was man selbst von Greenpeace hält, muss also Jeder selbst entscheiden. Wer mitwirken möchte, kann z.B. Geld spenden oder auch in verschiedenen Gruppen in Deutschland tätig sein.
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