Globale Erderwärmung

Manche Menschen leugnen sie, andere halten sie für eines der größten Probleme unserer Zeit: Die globale Erderwärmung. Der Begriff ?Globale Erderwärmung? bezeichnet den aktuellen Prozess einer ansteigenden Durchschnittstemperatur unseres Planeten. Das derzeitige Jahrzehnt ist das wärmste, das je gemessen wurde; auf den nächsten Plätzen finden sich die 1990er und 1980er Jahre. Innerhalb nur weniger Jahren ist die Durchschnittstemperatur deutlich gestiegen, zwischen 1996 und 2005 um 0,74 Grad Celsius. Als Ursache beschreibt der derzeitige Stand der Wissenschaft hauptsächlich eine Verstärkung des natürlichen Treibhauseffekts durch menschliche Einflüsse.



Hierfür verantwortlich ist vor allem ein erhöhter Ausstoß von Kohlenstoffdioxid, Methan, und Lachgas (Distickstoffmonoxid). Der Grund sind menschliche Aktivitäten - das Verbrennen fossiler Brennstoffe (Erdöl, Erdgas, ..), großflächige Viehhaltung, und ein zunehmendes Verschwinden bewaldeter Flächen. So nimmt der Erdölverbrauch stetig zu, gleichzeitig werden Regenwälder vernichtet, welche durch die Photosynthese der Bäume nennenswerte Mengen von Kohlenstoffdioxid binden können. Durch menschliche Einflüsse stark beschleunigt, ist die Erderwärmung ein nachgewiesenes, globales Problem. Ernst zu nehmen ist insbesondere ihre Geschwindigkeit - natürliche Klimaveränderungen kommen immer wieder vor, sind jedoch viel langsamer, was der Natur die Möglichkeit gibt sich anzupassen.

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